Gudrun Bruhs zur Verabschiedung

Eine Ära geht zu Ende.
Seit dem 1. September 2000 hat Gudrun sich hier in der Gemeinde um die Küster Aufgaben gekümmert.
Seit 25 Jahren hat sie sich um Gottesdienste und Veranstaltungen im Gemeindezentrum Holm gekümmert und vorbereitet.
Wie und Was sie noch gemacht hat – dass wissen Sie und ihr besser als wir.

Mit Gudrun geht eine weitere Ära geht zu Ende – die im Küsterarbeitskreis der Nordkirche, in dem sie seit 2002 mitwirkte.
Das erste wo es mir auffiel: Karten schreiben zu Jubiläen, Geburtstagen oder zum Ruhestand. Wenn diese anstanden – eine Mail an Gudrun – und es funktionierte. Ihre Karten hatten etwas sehr persönliches und gaben immer Kraft.
Jetzt musste ich selber ran.
Andere Aufgaben von ihr im Küsterarbeitskreis der Nordkirche:
Eine Zeitlang hat sie sich daran gesetzt, die Küsterzahlen in der Nordkirche zu erfassen. Wie mühevoll das war, kann man sich nicht wirklich vorstellen. Mittlerweile gibt es niemanden mehr, der diese Aufgabe übernehmen möchte.
Ihre Mitarbeit im Vorstand – von 2002 bis Ende 2025 wurde sehr geschätzt. Ihre Mitarbeit, Gedanken, Erinnerungen, übernommene Aufgaben waren eine wertvolle Unterstützung. Jederzeit war sie bereit einzuspringen – ob als Referentin auf den Rüstzeiten oder der Grundausbildung – beim planen von Sitzungen – egal wo es eng wurde : Gudrun war da und hat sich gekümmert. Wir konnten uns auf sie verlassen.
Die Küsterkonvente hier im Kirchenkreis hat sie mit Bravour gemeistert. Termine mit dem Propst abgesprochen, für Referenten gesorgt, Einladungen geschrieben usw. Und immer alles zeitnah an den Vorstand in schriftlicher Form gesendet.
Sie war eben mit Herz und Verstand dabei und hatte immer ein Ohr, wenn Fragen auftraten – egal von wem. Gudrun hat sich gekümmert, nicht umsonst wurde sie die „Kümmerin“ genannt.
Gekümmert hat sie sich auch um das Fach- und Mitteilungsblatt für Küsterinnen und Küster: Artikel geschrieben, gegengelesen bevor es in Druck ging, usw.
Sie war genauso, wie Gott sich den idealen Küster vorstellte. (Evtl. Geschichte vorlesen, mindestens 1 Exemplar da lassen.)

Sie hat den Beruf der Küsterin gelebt, nicht als Job sondern aus Berufung!

Und das alles neben der Familie. Meine Hochachtung gilt dir, liebe Gudrun, und auch deiner Familie. Denn den Beruf als Küsterin kann man ohne den Rückhalt der Familie kaum ausführen! Ein herzliches Dankeschön an euch.

Für die Zukunft wünsche wünschen wir dir und deiner Familie:
dass dein Leben glückt,
und das alles das,
was ihr euch als Familie vorgenommen habt gelingt
und das wir noch lange in Kontakt bleiben.

Herzlichst

Marion und der gesamte Küsterarbeitskreis der Nordkirche