Am Dienstag, dem 10. März, trafen sich über 30 Küster*innen im Ratzeburger Dom zum diesjährigen Frühjahrskonvent.

Wir hatten viel vor an diesem Tag, umso mehr hat es uns gefreut, dass so viele interessierte gekommen waren.

Gestartet sind wir mit einer Andacht, gehalten vom Domprobst Uhlig, im Paradies des Domes, jeder bekam eine Walnuss aus seinem ehemaligen Garten in Mecklenburg geschenkt, um dann viel über harte Schalen, weiche Kerne, Boote wie Nussschalen und vieles mehr zu hören... eine sehr gelungene auf uns zutreffende Andacht, die bei allen gut ankam.
Gesungen wurde auch, begleitet vom Domkantor Christian Skobowsky an der Orgel.
Nach der Andacht hat Herr Skobowsky uns noch in aller Ausführlichkeit das Instrument erklärt und als Höhepunkt im Dom an der großen Orgel alle Register von ganz leise bis sehr laut, von zart bis richtig mächtig zu Gehör gebracht.

Nach dem Motto erst die Arbeit und dann das Vergnügen wurde nach einem Begrüßungskaffee erst einmal unser aller Konzentration verlangt.
Herr Kupfer hat uns alle in einer sehr anschaulichen Präsentation zum Thema Arbeitssicherheit geschult, vom Arbeitsunfall zum Brandschutz über Schutzeinrichtungen für Maschinen und vieles mehr wurden wir unterwiesen. Am Ende rauchten unsere Köpfe, aber es war auf jeden Fall interessant und man merkte der Gruppe bis zum Schluss die Volle Konzentration an.

Auch der Küsterarbeitskreis sollte dieses Mal nicht zu kurz kommen, also noch schnell einen Kaffee, für die Raucher an die frische Luft und dann hat uns Tobias Jahn in aller Ausführlichkeit die Internetseite des Küsterarbeitskreis vorgestellt, mit all ihren Möglichkeiten für uns dort Informationen abzuholen und mit der Bitte um rege Nutzung!

Nun hatten wir uns den Imbiss, den die Domküster im Refektorium vorbereitet hatten wirklich verdient! Es gab leckere belegte Brötchen, Kuchen, Kaffee und Kaltgetränke in reicher Auswahl und Anzahl.  Leider gibt es nur ein Bild vom fast leer gegessenen Buffet!
Hier haben wir die Zeit genutzt, um miteinander ins Gespräch zu kommen, es fand ein reger Austausch untereinander statt.

Aufgrund der Fortgeschrittenen Zeit, einige mussten öffentliche Verkehrsmittel erreichen,
haben wir gegen 14 Uhr den offiziellen Teil beendet und die Domführung für alle frei gestellt, die noch Zeit und Lust hatten.  
Umso erfreulicher, dass noch mehr als die Hälfte alle anwesenden gerne die Gelegenheit genutzt haben um dem Dom mal aufs Dach zu steigen. und das war nicht nur Bildlich gesprochen ein Höhepunkt des Tages! Was für ein Blick über Ratzeburg, was für ein Einblick in den Turm, die Glocken und das Gewölbe!

Vielen Dank, lieber Kollege Björn, dass Du das möglich gemacht hast und auch Deinen Kollegen vielen Dank für die Hilfe beim Stühle schleppen, Brötchen schmieren, Kaffee kochen und was sonst noch alles so anfällt, wenn da so eine Horde Küster*innen in der Gemeinde einfällt... ;-)

Im Herbst planen wir das nächste Treffen, wenn möglich mit Besuch der "Eiche" in Lübeck...

Bleibt gespannt!