Küster*innen Weiterbildung
Okt
Bericht über die ehrenamtlichen Küster*innen Ausbildung in St. Georg-Borgfelde am 05.09.2026, 10 – 16 Uhr
Wir, Nicole Cabella und Tobias Jahn, trafen uns in der Kirche in St. Georg gegen 9 Uhr und bereiteten alles vor, was wir benötigten. Wir trafen auf den dortigen Pastor Herrn Henkel, der uns in der Vorbereitung unterstützte mit einem Flipchart, Moderationskoffer, Getränken, Kaffee, Tee und Softgetränk. Ebenso half uns vom KGR und zuständig für die Einteilung der ehrenamtlichen Küster*innen für ihren Dienst in der Kirche (Samstag als Kirchenführer und am Sonntag für das Kaffee kochen nach dem Gottesdienst) und für andere Dienste in der Kirche.
Zum Beginn um 10 Uhr trafen dann 12 Ehrenamtliche ein. Einer ist krank und wäre vielleicht noch dazugekommen. Nach einer Vorstellungsrunde, stellten wir fest, dass es eine bunt gemischte Truppe ist, die sich gut versteht und ergänzt. Der Jüngste in der Gruppe ist ca. Mitte 50 und die Älteste ist über 80 Jahre alt und der Kirche sehr verbunden, da der verstorbene Mann vor langer Zeit dort einmal Küster gewesen ist.
Nach unserem Fahrplan haben wir dann losgelegt und immer darum gebeten, wenn es Fragen gibt, diese gleich zu stellen. Zum Beispiel gibt es keine grundlegende Kleiderordnung für den Küsterdienst am Sonntag. Wird von der Gemeinde und dem KGR akzeptiert, denn für 13 Personen einen Anzug oder Kostüm zu finanzieren, ist nicht drin. Es gibt für alle Namensschilder, so dass sie angesprochen werden können und erkennbar sind. Zu den einzelnen Themen haben wir uns dann auch den Altar angesehen und praktisch auch geübt wie man Blumen auf dem Altar arrangieren kann, Größe der Vase, da auch Blumen für den Altar mitgebracht wurden, konnte das gleich geübt werden. Ebenso Kerzenpflege konnte praktisch an Hand der dortigen Osterkerze geübt werden.
In dieser Kirchengemeinde wird weiterhin am Ausgang gesammelt in 2 Kollektenbecken und die Küster*innen wissen, dass nur immer zu zweit gezählt werden darf und sonst haben sie mit Geld wenig Berührung.
Umgang mit Paramenten ist bei denen ein gutes Thema, denn die Paramente sind ordentlich in einem Schrank aufbewahrt. Die liturgischen Farben sind ihnen bewusst und können es auch zuordnen.
Zum Thema Abendmahl konnten wir ihnen noch ein bisschen was erzählen. Zum Beispiel, dass es verschiedene Arten der Abendmahlsausteilungen gibt und das der Saft (es wird nur Saft benutzt in der Gemeinde) immer, sowie das Taufwasser auf geweihten Boden zu gießen ist.
Alle weiteren Themen, wurden nur noch kurz angesprochen, da alle schon sehr gut Bescheid wissen, egal ob Läuteordnung (allen bekannt), da diese neben den Glockentasten hängt und händisch jedes Mal geläutet wird.
Mit einer letzten Fragerunde, ob es noch offene Fragen gibt, haben wir pünktlich um 16 Uhr Schluss gemacht. Jeder Teilnehmer bekam ein Kugelschreiber, ein Aufkleber und ein Teilnahmebescheinigung ausgehändigt.
Nicole Cabella und Tobias Jahn